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| Moskau Flughafen Domodedowo, Fahrt in die Stadt |
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| Moskau Flughafen Domodedowo, Fahrt in die Stadt |
Der Flughafen Domodedowo ist ca. 35 Kilometer von der Moskauer City entfernt. Eine relativ preiswerte Möglichkeit, um in die Stadt zu kommen ist der Aeroexpress. Dieser fährt ohne Stop zur Paveletskaya-Station (45 Minuten, Preis ca. 8 Euro), welche an der Ringlinie der Metro liegt.
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| Meine Unterkunft für die ersten Tage in Moskau: Hotel Marriott (Nähe vom Puschkin-Platz) |
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| Meine Unterkunft für die ersten Tage in Moskau: Hotel Marriott (Nähe vom Puschkin-Platz) |
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| ? Der Gründer von Moskau, Fürst Juri Dolgoruki ? |
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| Museum für moderne Geschichte |
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| Puschkin-Platz |
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| Metro - ein sehr preiswertes Fortbewegungsmittel in Moskau, dazu sehr imposante Stationen |
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| Metro (mehr Bilder dazu in Kürze) |
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Moskau
Anfangs nur eine kleine Siedlung mit Holzhäusern am Fluss Moskwa gelegen, hat sich Moskau in den letzten Jahrhunderten zu einer der größten Metropolen der Welt entwickelt. In den letzten Jahrzehnten sorgten einige Ereignisse für besondere Aufmerksamkeit in unseren Medien: Olympische Spiele, politischer Umbruch und der neue Reichtum vieler Moskowiter. Die XXII. Olympischen Spiele fanden 1980 in Moskau statt. Diese wurden aber von den westlichen Staaten aus Protest gegen den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan boykottiert. 15 Jahre später sorgte die Reformpolitik von Michail Gorbatschow für Aufbruchstimmung im In- und Ausland. Begriffe wie Glasnost oder Perestroika sorgten aber bei vielen Russen auch für ein Gefühl der Verunsicherung. 1991 versuchten konservative Putschisten die Macht mit Gewalt an sich zu reißen. In Moskau war es Jelzin, der die Lage rettet. Nach Auflösung der Sowjetunion wird Jelzin der erste Präsident der Russischen Föderation. In den folgenden Jahren sorgen besonders die Konflikte mit der abtrünnigen Kaukasus-Republik Tschetschenien für Verunsicherungen. So nahmen z.B. tschetschenische Rebellen im Jahr 2002 die Zuschauer eines Theaters als Geiseln. Bei der Stürmung kam es zu vielen Toten und Verletzten.
Die freie Marktwirtschaft ist besonders in Moskau zu beobachten. Es gibt jetzt viele Reiche, die auch nicht scheuen, ihren neuen Reichtum zu präsentieren. Luxusgegenstände werden zu Statussymbolen und die internationalen Designer haben hier einen neuen Markt für alles Extravagante gefunden. Dabei liegen die Preise meist um ein Vielfaches höher als in Westeuropa. Den vielen Gewinnern im neuen System stehen aber umso mehr Moskowiter gegenüber, die jetzt unter der Armutsgrenze leben müssen. Durch die Privatisierung der Betriebe kam es zu Massenentlassungen, durch die internationale Wirtschaftskrise Mitte 2008 verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage zunehmend. Moskau ist aber immer noch das Finanzzentrum und zugleich die größte Industriestadt Russlands. Die Moskauer Region ist durch die Luftverschmutzung der Industrie sehr stark belastet, gleiches gilt für die Wasserver-schmutzung durch Chemikalien (so dürfen die Fische aus der Moskwa in den nächsten Jahren nicht gegessen werden).
Trotz der großen sozialen Unterschiede, die in Moskau nicht zu übersehen sind, etabliert sich hier seit einigen Jahren eine neue Mittelschicht. Zu den weit über 10 Mio. Einwohnern gehören neben Russen auch Ukrainer, Juden, Tataren u.a. Dieses Mischmasch der Stadtbewohner wird häufig mit einer der beliebtesten Nationalspeisen, den Borschtsch, verglichen: Alles was irgendwie Platz findet, wird zusammengemischt. Die Bezeichnung „Moskowiter“ dürfen dabei (streng genommen) nur diejenigen tragen, die in Moskau geboren wurden oder einen echten Moskauer geheiratet haben.
Immer noch prägen viele Kirchen das Stadtbild Moskaus, welche durch ihre Zwiebelkuppen hervorstechen. Viele architektonische Beispiele zeigen Grundelemente aus Renaissance, Barock und Klassizismus, jedoch zeigen alle alten Bauten typische russische Stilelemente. Der Kreml und der Rote Platz bilden nicht nur den Mittelpunkt im historischen Zentrum, sondern werden auch als Herzstück Moskaus angesehen. Kein Besucher wird es sich entgehen lassen, diese Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Tickets gibt es getrennt für verschiedene Bereiche, z.B. für die Rüstkammer (mit dem „Schatz der Zaren“, u.a. mit den weltberühmten 10 Fabergé-Eiern), wo sich der Eingang im Borowizkij-Turm befindet – das übrige Kremlgelände kann von hier aus allerdings nicht besichtigt werden. Meistens darf in den Gebäuden nicht fotografiert werden, auch gibt es Führungen nur zu bestimmten Zeiten. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall vorab informieren, z.B. unter www.kremlin.museum.ru Vom Roten Platz aus bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf den Kreml. Besonders von der Großen Steinbrücke (Kamennyj most) aus hat man einen herrlichen Blick über die Moskwa und die roten Zwiebeltürme hinter den roten Kremlmauern. Weitere Highlights im historischem Zentrum sind das Lenin-Mausoleum, das Kaufhaus GUM und die Basiliuskathedrale.
Weitere Sehenswürdigkeiten in oder außerhalb von Moskau sind: Kaufmannsviertel Kitaj Gorod, Bolschoi-Theater (zwischen Theaterplatz und Komsomolplatz), Alter Arbat, Puschkin-Museum, Neujungfrauenkloster (südlich des Gartenrings), Tretjakow-Galerie (u.a. mit der größten Ikonensammlung der Welt), Kolomenskoje (Zarenresidenz, Kirchenbauten und altrussische Holzarchitektur), Sergijew Posad (Wallfahrtsort, ca. 75 Kilometer von Moskau entfernt) und viele der Metrostationen, wie die Kropotkinskaja.
Quelle: Vgl.: Polyglott Moskau, 2011.
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| Bolschoi-Theater (wird zur Zeit renoviert) |
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| Roter Platz: Historisches Museum |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Basilius-Kathedrale |
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| Roter Platz: Kaufhaus GUM |
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| Roter Platz: Kaufhaus GUM |
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| Roter Platz: Kaufhaus GUM |
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| Roter Platz: Blick auf den Kreml |
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| Roter Platz: Lenin-Mausoleum und Blick auf den Kreml |
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| Roter Platz: Blick auf den Kreml |
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| Roter Platz |
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| Znamenskij Kloster |
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| Znamenskij Kloster |
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| St. Georgs Kirche |
Weitere Fotos hier: http://totoschwarztravel.blogspot.com/